Geschichte des EDS-Syndroms

Die Entdeckung des EDS ist weder als spektakulär noch revolutionär zu bezeichnen. Wenig bekannt sind die Aufzeichnungen des niederländischen Chirurgen Job Janszoon von Meekeren (1668), der den Symptomen der Erkrankung wenig Beachtung schenkte. Dem Violinisten Niccolo Paganini wird nachgesagt an EDS erkrankt gewesen zu sein. EDS ist auch unter Paganini-Syndrom bekannt.

Um das Jahr 1890 ist die Erkrankung von dem russischen Dermatologen A.N. Tschernogubow näher beschrieben und dokumentiert. In der russischen/osteuropäischen Literatur werden die Symptome immer noch als Tschernogubow-Syndrom benannt.

Ende des 18. Anfang des 19. Jahrhunderts sind dem dänischen Dermatologen Edvard Ehlers und seinem französischen Kollegen Henry Alexandré Danlos, Patienten mit sehr elastischer, dünner Haut, überbeweglichen Gelenken, Gelenkveränderungen und übermäßigen starken Blutungen aufgefallen. Diese Patienten wurden genauer studiert und die anerkannte Erstbeschreibung ist um das Jahr 1899 erschienen.

Nach diesen beiden Dermatologen wurde im Jahr 1932 die Erkrankung als Ehlers-Danlos-Syndrom benannt.

Bis zum heutigen Tage forschen Mediziner und Wissenschaftler nach den Ursachen, denn bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine maßgebliche Therapie und/oder Heilungschancen.